
Vertiefungskurs in Klasse 10
Die Schüler der 9. Klasse werden im März zwischen den Fächern Geschichte und Geografie wählen.
In diesen Fächern vertiefen die Schüler ihre bereits erworbenen Kenntnisse.
Im Fach Geschichte werden in der Klassenstufe 10 folgende Themenbereiche Gegenstand des Unterrichtes sein:
· Ost und West: Jugend im geteilten Deutschland
· Migration und Integration: Flucht und Vertreibung in der Geschichte
· Held oder Tyrann: Die Rolle der Persönlichkeit in der Geschichte
· " Wahrheit und Manipulation"- Instrumentalisierung der Vergangenheit
1. Leistungsermittlung und Bewertung:
Mindestanzahl der Klassenarbeiten
| Klasse 5 | 1 Klassenarbeit |
| Klasse 6 bis 9 | 2 Klassenarbeiten |
| Klasse 10 | 1 Klassenarbeit |
Anzahl der komplexen Leistungen
In jeder Klassenstufe wird mindestens eine komplexe Leistung erbracht.
Bewertungsmaßstab
| Prozent | Note |
| ab 96% | 1 |
| 80% | 2 |
| 65% | 3 |
| 50% | 4 |
| 25% | 5 |
| unter 25% | 6 |
2. Inhaltliche Festlegungen
| Klasse | Fachlehrer | fächerübergreifender Unterricht |
Geplanter Monat | Thema |
| 5a | Frau Zobelt | Ge, Ku, TC | November Januar April |
Herstellen einer Höhle Herstellen von Tongefäßen Herstellen von Hieroglyphen |
| 5b | Frau Zobelt | Ge, Ku, TC | November Januar April |
Herstellen einer Höhle Herstellen von Tongefäßen Herstellen von Hieroglyphen |
| 6a | Frau Zobelt | ... | 2. Halbjahr | Unterrichtsgang- eine mittelalterliche Stadt |
| 6b | Frau Dietzsch | ... | 2. Halbjahr | Unterrichtsgang- eine mittelalterliche Stadt |
| 7a | Frau Karras | Ge, Ku | 2. Halbjahr | Dresden zur Zeit August des Starken |
| 7b | Frau Dietzsch | Ge, Ku | 2. Halbjahr | Dresden zur Zeit August des Starken |
| 8a | Frau Jeske | Eth, Ge | 2. Halbjahr | Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein | 8b | Frau Dietzsch | Eth, Ge | 2. Halbjahr | Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein |
| 9a | Frau Dietzsch | Exkursion Ge | April/Mai | Friedliche Revolution, Zeitgeschichtliches Forum |
| 9b | Frau Zobelt | Exkursion Ge | April/Mai | Friedliche Revolution, Zeitgeschichtliches Forum |
| 10 | Frau Karras | Exkursion | April/Mai | Friedliche Revolution, Zeitgeschichtliches Forum |
Die Schüler lernen das Unterrichtsfach Geschichte kennen. Sie erfahren, wie die Menschen sich entwickelten und wie sie ihre Umwelt veränderten. In diesen Klassenstufen nutzen die Schüler die Angebote des Japanischen Palais, wo zahlreiche Ausstellungen zur Frühgeschichte zu bewundern sind. Gemeinsam mit dem Fach Kunsterziehung fertigen wir " Höhlenmalereien" und/oder einzelne Tongefäße an.
Durch Unterrichtsgänge oder Exkursionen erkunden die Schüler mittelalterliche Städte. Dabei festigen sie ihr bereits erworbenes Wissen und erweitern dies durch gezielte Recherchen. Wir besuchten schon folgende Städte: Großenhain, Meißen, Dresden.
In diesem Schuljahr arbeiten wir fächerverbindend mit dem Fach Kunsterziehung zusammen. Gemeinsam behandeln wir das " Augusteische Zeitalter" und das " Barocke Dresden". Dazu führen wir eine Exkursion nach Dresden durch, wo wir viele geschichtliche Fakten über diese Zeit erfahren. Wir lernen alle wichtigen Baudenkmäler, die Dresden als Kulturstadt berühmt machen, kennen und lassen uns von den Kostbarkeiten des " Grünen Gewölbe" verzaubern.

Diese beiden Schuljahre stehen im Zeichen der Vergangenheitsbewältigung und der Aufarbeitung der Zeitgeschichte. Dazu werden verschiedene Exkursionen angeboten:

Am 24.03.2010 unternahmen die Schüler der Klasse 5b gemeinsam mit Frau Kaczmarek und Frau Fichter eine Reise in die Steinzeit.
Mit viel Ausdauer musste der Feuerstein bearbeitet, Steine gebohrt, Malereien und ein Lederbeutel angefertigt werden.
Dies waren keine leichten Aufgaben.
In der Jungsteinzeit angekommen, musste Getreide gemahlen und mit einem Feuersteinmesser verschiedenes Obst geschnitten werden.
Umso besser schmeckte allen der entstandene Brei und das Brot.
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Am 30.03.2010 waren die Schüler der Klasse 6a gemeinsam mit Frau Fichter und Frau Pivorius auf Mittelaltertour.
An Überresten aus dieser Zeit wurde die Vergangenheit wieder lebendig. Ob Stadtmauer, Klostergarten, Klöster, Schloss - nichts blieb uns verborgen!
Im Museum war dann das handwerkliche Geschick gefragt. Dort konnten wir nachempfinden, dass das Weben, Spinnen und Färben nicht so leicht war.
Zum Schluss wurde dann noch gespielt; natürlich wie im Mittelalter.
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