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Gemeinschaftskunde




Fachlehrer: Frau Kreisz




Planspiel Kommunalpolitik Januar 2012



Wie bereits in den Jahren zuvor erlebten auch diesmal die Schüler der 9. Klassen in der
2. Januarwoche, wie es ist, als Stadtrat zu arbeiten. An zwei Tagen wurden sie zunächst von den Mitarbeiter/innen der Friedrich-Ebert-Stiftung in die Grundlagen der Kommunalpolitik eingeführt. Die jungen Leute machten das zum Teil auf spielerische Art und Weise und die Schüler fanden es "cool". Am zweiten Tag wurde es "praktisch". In fünf Gruppen wurden Vorlagen für die "Stadtratssitzung", die eine Woche später stattfand, erarbeitet. Dabei wurden die Schüler/innen von echten Stadträten unterstützt. Alle arbeiteten sehr intensiv und konzentriert und die Stadträte waren erstaunt, dass die jungen Leute sich so ernsthaft mit den Geschicken der Stadt beschäftigen. Dies wurde dann auch bei der fiktiven Stadtratssitzung, welche im SKZ "Alberttreff" stattfand, deutlich. Allen hat es gut gefallen und auf ungewöhnliche Weise wurde auch viel Wissen für Gemeinschaftskunde vermittelt.





Besuch aus dem EU- Parlament an der 1.MS "Am Kupferberg"



Lisa Skarupa aus der Klasse 10a schreibt:

Es war ein ganz normaler Montag, so schien es von der ersten bis zur dritten Stunde. Aber es wurde ganz anders. Die Schüler beider 10. Klassen versammelten sich in einem der größeren Klassenzimmer. Zuerst ein wildes Getümmel, wie in jeder Pause, doch als es zur Stunde klingelte, saßen alle gespannt an ihrem Platz. Der Blick jedes Einzelnen ging nach vorn. Alle hörten interessiert zu, wie Frau Kreisz Constanze Krehl, die EU- Parlamentarierin der SPD für Sachsen, vorstellte: Eine moderne Frau, nicht im Anzug, nicht mit Namenskärtchen, nein, schick gekleidet, perfekt für den Alltag. Das Leben in der Politik mal selbst von einer aktiven Politikerin zu hören ist was anderes, als es im Lehrbuch Seite 17 nachzulesen. So besteht eine größere Chance, dass die Schüler begreifen, dass Politik gar nicht so langweilig ist, wie es scheint. Man kann reisen, neue Leute kennen lernen und hauptsächlich arbeitet man daran, wie man die jetzige Situation in Europa noch verbessern könnte. Den Stress, den sie auf alle Fälle hat, sieht man ihr nicht an, obwohl sie schon längst wieder auf dem Weg nach Brüssel sein sollte. Stattdessen nimmt sie sich Zeit für uns, lacht und ist für jede Frage offen. Zum Glück, denn wie sich herausstellte, waren da noch einige offene Fragen.
Es war mal eine andere Form des Gemeinschaftskundeunterrichts, die jedem gefallen hat.






Unsere Schüler besuchen den Sächsischen Landtag



Lisa Schwabauer und Laura Schippmann aus der Klasse 9b berichten:

Wir starteten unsere Exkursion vom Cottbuser Bahnhof in Richtung Dresden. Unsere Klassenleiterin, Frau Schröter und unsere Gemeinschaftskundelehrerin Frau Kreisz begleiteten uns.
Trotz verspäteten Zuges kamen wir noch rechtzeitig im neuen Gebäude des Sächsischen Landtages an, wo uns Sebastian Fischer herzlich begrüßte.
Anschließend begann unser Rundgang mit einem netten Herrn. Unsere erste Station führte uns zum Modell des Landtagsgebäudes. Wir bekamen viele Informationen unter anderem, dass das neue Gebäude einem Schiff ähnelt. Tim erkannte dies als einziger. Weiter ging es in einen großen, lichtdurchfluteten Raum, die so genannte Lobby. Durch die große Fensterwand konnte man ein Kunstwerk sehen, welches die drei Gewaltenteilungen im Staat darstellt. Als nächstes gingen wir in den in den Sachsenfarben weiß - grün gehaltenen Plenarsaal, wo wir uns auf die Stühle setzten und uns wie Politiker fühlen konnten. Hier konnten wir hautnah erleben, was wir schon im Unterricht über die verschiedenen Abstimmungen und Sitzordnungen gelernt hatten. Durch ein anschauliches Informationsblatt wurde uns deutlich gemacht, wo welche Parteien sitzen und wie die einzelnen Abgeordneten heißen. Danach hatten wir ein persönliches Interview mit Sebastian Fischer, dem Abgeordneten der CDU aus unserem Landkreis. Wir durften ihm Fragen stellen und er berichtete aus seinem Leben als Politiker.
Für diesen interessanten Tag möchten wir uns noch einmal bei allen bedanken, die ihn ermöglichten.





Kommunalpolitik



Jugendliche hautnah dran am Stadtrat


Kommunalpolitisches Planspiel an der Mittelschule


An unserer Schule fand ein kommunalpolitisches Planspiel statt. Organisator war die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung. Im Rahmen dieses Projektes bekamen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9b/c nicht nur die Theorie über Legislative und Exekutive vermittelt, sondern warfen einen etwas intensiveren Blick auf die Rolle und die Aufgaben des Stadtrates.



Von Bilder



Ein weiterer Bestandteil war es, eine eigene Ratssitzung zu veranstalten, bei der dann die jungen Leute dort Platz nahmen, wo sonst die gewählten Vertreter sitzen.
Mit den Beobachtungen des Stadtrates im Rücken und der eigenen Ratssitzung am 30.November vor Augen tagten die Fraktionen. Jede dieser Fraktionen hatte die Aufgabe, in Vorbereitung des "Jugendstadtrats"
So beschäftigte man sich z.B.mit der Einrichtung eines Kinder- und Jugendhauses im stadtzentrum, dem Bau eines Hallenbades, der Senkung der Schulbuskostenund der Schaffung eines stadtnahen Hundefreilaufplatzes. Diese Anträge wurden nach sehr sachlichen Diskussionen abgelehnt. Lediglich der Antrag, dass Busse im Kreisgebiet vor allem an Wochenenden länger fahren sollen, wurde angenommen.
Oberbürgermeister Burkhard Müller war mit der Veranstaltung sehr zufrieden und lobte die Schüler für ihre gute Disziplin und die sachliche Diskussion. Er meinte, dass ihm bei solchen Nachwuchs um die Belange der Stadt nicht bange sein müsse.





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